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Grundsätze

Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Verletzungen dieses Grund- und Menschenrechts durch sexualisierte Gewalt gehören leider zum Alltag vieler Frauen und Mädchen.

Vergewaltigung ist eine der extremsten Formen sexualisierter Gewalt. Aber es gibt auch viele andere Formen. Denn Sexualisierte Gewalt hat viele Gesichter.

Vergewaltigung ist ein Verbrechen – eine Menschenrechtsverletzung. Für eine sexualisierte Gewalthandlung ist derjenige verantwortlich, der diese Gewalttat begangen hat.

Im Beratungsgespräch wollen wir Ihnen die Möglichkeit geben, ohne Angst vor Schuldzuweisungen und Ablehnung über Ihre Gewalterfahrung zu sprechen.

Viele von sexualisierter Gewalt Betroffene haben noch nie oder sehr lange nicht über die erlebte Gewalt und deren Folgen gesprochen. Andere haben niemals Gehör gefunden.

Sie können sich mit all Ihren Fragen und Ängsten an uns wenden.

Wir lassen Sie nicht allein.

Wir unterstützen Sie bei Entscheidungen, die Sie treffen wollen bzw. treffen müssen. Oft verändert sich der Alltag nach dem Erleben sexualisierter Gewalt dramatisch. Viele Probleme, alte und neue Ängste türmen sich auf.

Gemeinsam können wir klären, was Sie für sich tun können, was Ihnen helfen könnte, welchen Schutz es für Sie geben kann.

Wir helfen Ihnen, sich selbst zu helfen.

Wichtigster Grundsatz unserer Arbeit ist, dass wir nichts ohne Ihr Einverständnis oder über Ihren Kopf hinweg tun. Welches Angebot Sie bei uns in Anspruch nehmen, was Sie erzählen möchten und was nicht, ob Sie anzeigen wollen oder nicht, bestimmen Sie.

Sie entscheiden über Ihren eigenen Weg der Aufarbeitung.

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