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Beratung für Betroffene

Sie können sich an unsere Fachberatungsstelle wenden, unabhängig davon

  • in welcher Form und welchem Ausmaß Sie sexualisierte Gewalt erlebt haben,
  • wer Ihnen die Gewalt zugefügt hat,
  • wie lange die Tat zurückliegt, ob Stunden, Tage, Monate oder (viele) Jahre,
  • ob Sie angezeigt haben, eine Anzeige erstatten wollen oder nicht.

Wir beraten in unseren Räumen Frauen, Mädchen sowie trans-, inter- und non-binäre Personen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind oder waren. Auch Begleitpersonen aus diesem Kreis sind herzlich willkommen.

Unser Beratungs- und Unterstützungsangebot ist vertraulich und kostenlos. Sie können auch anonym bleiben.

Sie können sich telefonisch beraten lassen oder persönliche Gesprächstermine mit einer Beraterin vereinbaren.

Telefonische Beratung

Sie können uns anrufen,

  • um erste Informationen zu Ihren Fragen zu erhalten,
  • um Ihre Situation zu klären und zu besprechen, was Sie aktuell brauchen,
  • um einen persönlichen Gesprächstermin mit einer Beraterin zu vereinbaren.

Telefonische Beratung können Sie auch mehrmalig und auch längerfristig in Anspruch nehmen, wenn Sie nicht persönlich in die Beratungsstelle kommen können oder möchten.

Persönliche Beratung

Zu persönlichen Beratungsgesprächen können Sie

  • einmalig, mehrmalig und auch über einen längeren Zeitraum in die Beratungsstelle kommen.

Termine vereinbaren wir – in Abhängigkeit von unseren Kapazitäten – nach Ihren Bedürfnissen.

Auf Wunsch begleiten wir Sie auch zu herausfordernden Terminen, z.B. im Rahmen der ärztlichen Versorgung, zu behördlichen Terminen, zur Vernehmung durch die Polizei oder zur Aussage im Gerichtsprozess.

Sprechen Sie uns gerne an.

Jeder Weg ist einzigartig. Wir richten uns in der Beratung nach Ihren Bedürfnissen.

Themen, die wir gemeinsam besprechen können, können zum Beispiel sein

  • Gefühle von Scham und Schuld
  • Bewältigungsstrategien nach dem Erleben sexualisierter Gewalt
  • Reaktionen des Umfelds
  • Traumafolgesymptomatik
  • Stabilisierung im Alltag
  • Anzeige – ja oder nein?
  • Entwicklung neuer Lebensperspektiven
  • Unterstützungsmöglichkeiten
  • medizinische und therapeutische Versorgungsmöglichkeiten
  • andere Beratungsstellen und Hilfsangebote.

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Psychosoziale Prozessbegleitung

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